Kapitel
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Was der Film zeigt
- Den Versorgungsablauf. Neun Schritte von der Anfrage bis zur Zahlung; die Daten der Genehmigung stehen am Vorgang, ohne sie abzutippen.
- Die Werkstatt. Der Auftrag wandert über das Brett, der Begleitschein meldet jeden Schritt per Scan.
- Die Messtechnik. Ein STL-Fußscan und eine Fußdruckmessung liegen an derselben Versorgung, daraus entsteht die Erklärung nach Anhang XIII.
- Den Offline-Betrieb. Die Leitung fällt aus, die Abgabe geht weiter, und nach der Rückkehr wird alles von selbst übertragen.
- Die Abrechnung. Die Sammelrechnung je Krankenkasse und der Datensatz nach § 302 SGB V.
Was der Film nicht zeigt
- Keine echten Kundendaten. Kunden, Versorgungen und Beträge sind erfunden; die Krankenkassen stammen aus den öffentlichen Kostenträgerdateien.
- Keine Anbindung an die Krankenkassen. Kostenvoranschläge und Genehmigungen liegen in der Demo als Datensätze vor.
- Nur eine Versorgung. Der Film folgt Einlagen nach Maß. Wie Werkstatt, Scan und Messung für jede Versorgung eines Hauses mit eigener Werkstatt zusammenhängen, beschreibt Software für Orthopädietechnik und Orthopädieschuhtechnik.
Transkript
Der Tag
Drei Standorte arbeiten mit einem Programm: Ortavis. Als Erstes sehen Sie, was fällig ist, was wartet und was Geld bringt. Wir folgen einem Vorgang, vom Rezept bis zum Geld.
Die Kundin
Frau Roloff ist Stammkundin: Kasse und Anschrift sind da. Sie bekommt Einlagen nach Maß.
Die Kette
Neun Schritte bis zur Zahlung, und alle sehen, wo der Fall steht. Die Genehmigung der TK ist schon übernommen, mit Beleg, Aufschlag und Eigenanteil.
Die Werkstatt
Nun meldet sich die Werkstatt an. Der Auftrag liegt schon da. Fünf Programme haben in diese Mappe geliefert. Aus dem Trittschaum wird das Positiv beider Füße. Als STL geht es an jede Einlagenfertigung.
Die Druckmessung
Dieselben Füße beim Gehen: 130 Sensoren je Sohle messen den Druck. Im Maximaldruck sieht man, wo die Einlage entlasten muss.
Die Doku
Aus dem Vorgang entsteht die Erklärung nach Anhang XIII der MDR. Und der Verlauf notiert: zehn Jahre Aufbewahrung.
Zwei Scans
Der erste Scan liest den Begleitschein und wählt den Fall. Der zweite stellt ihn auf Anprobe, ohne Tippen.
Die Leitung fällt aus
Jetzt fällt die Leitung aus. Die Werkstatt liefert trotzdem aus. Dazu kommt ein Prothesenschaft nach Arbeitsunfall. Oben stehen zwei Änderungen, die auf die Leitung warten. Die Leitung ist zurück, alles geht von selbst durch.
Die Abrechnung
Dann kommt die Abrechnung. Beim Arbeitsunfall gilt Paragraf 302 nicht — hier steht, warum. Bei der Techniker Krankenkasse wird unser Fall zu Geld. Ein Klick, und der Datensatz steht bereit.
Der Bogen
Vom Tresen über die Werkstatt bis zur Abrechnung hat niemand etwas doppelt eingegeben.
Selbst ausprobieren
Die Demo läuft im Browser, ohne Konto und ohne Installation. Der Rundgang in sechs Stationen führt durch dieselben Ansichten wie der Film.
Anders als im Film gleicht die öffentliche Demo mit keinem Server ab: Was Sie ändern, bleibt in Ihrem Browser. Fällt die Leitung aus, arbeitet sie weiter, aber danach wird nichts übertragen.
Rechtsgrundlagen
- § 302 SGB V mit der Technischen Anlage zu den Richtlinien nach § 302 Abs. 2 SGB V: der Datensatz, den der Film am Ende für die Krankenkasse erzeugt.
- Verordnung (EU) 2017/745 über Medizinprodukte, Anhang XIII Abschnitt 1: die Erklärung zur Sonderanfertigung, die der Film aus dem Vorgang erstellt.