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Rollstühle auf Rezept: Arten, Zubehör, Reparatur.

Rollstühle stehen in der Produktgruppe 18 „Kranken-/Behindertenfahrzeuge“, vom Duschrollstuhl über den Adaptivrollstuhl bis zum Elektrorollstuhl mit Hubvorrichtung und zur Treppensteighilfe. Diese Übersicht zeigt, wie die Nummern nach Anwendungsort gegliedert sind, was Standard-, Leichtgewicht- und Adaptivrollstuhl trennt, ab welchem Gewicht die verstärkte Ausführung gilt und wie Zubehör, Reparatur und Wartung abgerechnet werden.

In Kürze. 1.257 Produkte unter 266 Herstellernamen in 97 Produktarten, dazu 74 Abrechnungspositionen unter 18.99.99 für Zubehör, Zuschläge, Reparaturen und Wartungen. 70 Produktarten eignen sich für den Wiedereinsatz. Die Kasse zahlt für die Wohnung und ihren Nahbereich, nicht für weite Strecken oder Freizeit; bei Kindern zählt auch das Mithalten mit Gleichaltrigen.

Gliederung nach Anwendungsort

Die Stellen drei und vier der Hilfsmittelnummer nennen den Ort, an dem das Fahrzeug gebraucht wird, die Stellen fünf und sechs die Untergruppe, die siebte die Produktart. Ein Leichtgewichtrollstuhl trägt also eine Nummer, die mit 18.50.02.2 beginnt; die letzten drei Stellen bezeichnen das Modell.

NummerAnwendungsortwas dort stehtProdukte
18.46InnenraumDusch- und Toilettenrollstühle, Rollstühle mit Einarmantrieb, Elektrorollstühle für innen143
18.50Innenraum und AußenbereichSchiebe-, Greifreifen- und Adaptivrollstühle, Elektrorollstühle, Rollstühle für Kinder, faltbare Elektrorollstühle582
18.51AußenbereichHebelantrieb, Elektrorollstühle für draußen, Handkurbel-Vorspannfahrräder für Kinder, Elektromobile84
18.65TreppenTreppensteighilfen und Treppenraupen34
18.99ohne festen OrtReha-Wagen und Buggys, Steh- und Hubvorrichtung, Zug- und Schubgeräte, Zusatzantriebe, Sitzelemente414
18.99.99AbrechnungspositionenZubehör, Zuschläge, Reparaturen, Wartungen74

Neue Produkte kommen laufend dazu, 2026 bis Ende September 61. Für Dusch- und Toilettenrollstühle gilt der Versorgungsbereich 18B, für alle anderen Produktarten mit Angabe 18A.

Vom Schieberollstuhl zum Adaptivrollstuhl

Die manuellen Rollstühle sind nach dem gestuft, was die Versicherte selbst kann. Jede Stufe setzt voraus, dass die vorige nicht reicht.

ProduktartNummerwannProdukte
Schieberollstuhl18.50.01.0kann nicht selbst antreiben; Pflegeperson schiebt, vor allem innen1
Standardgreifreifenrollstuhl18.50.02.0aktiver Antrieb nur eingeschränkt oder gar nicht möglich47
Leichtgewicht-Standardgreifreifenrollstuhl18.50.02.2Kraft und Greiffunktion der Arme erhalten; Antriebsräder waagerecht und senkrecht verstellbar; auch, wenn der Rollstuhl verladen werden muss68
Greifreifenrollstuhl mit multifunktionaler Sitzeinheit18.50.02.7Sitz und Rücken müssen im Winkel verstellbar sein, etwa bei instabilem Sitzen oder Kreislaufproblemen28
Adaptivfaltrollstuhl18.50.03.0Leichtgewichtrollstuhl lässt sich nicht genug anpassen; eng gestufte Sitzmaße, Schwerpunkt, Sturz73
Adaptivstarrrahmenrollstuhl18.50.03.5hohe Aktivität mit schnellen Richtungswechseln und Hindernissen, die die Versicherte selbst nimmt47

Für Kinder gibt es eigene Adaptivrollstühle unter 18.50.03.1 und 18.50.03.6 sowie Spezialrollstühle zur aktiven Nutzung unter 18.50.03.2. Wer nur einen Arm einsetzen kann, fährt einen Rollstuhl mit Doppelgreifreifen oder Einarmhebel aus 18.46.04.

Verstärkt und Schwerlast: die Gewichtsgrenzen

Die verstärkte Ausführung ist eine eigene Produktart mit eigener Nummer. Welche Belastbarkeit sie bieten muss, steht in der Produktart; das Körpergewicht allein entscheidet nicht, auch Körpermaße und Beanspruchung zählen.

AusführungBeispielsichere Belastbarkeit
Standardgreifreifenrollstuhl, verstärkt18.50.02.3mehr als 130 kg
Schieberollstühle, verstärkt18.50.01.2mehr als 130 bis 160 kg
Adaptiv-, Dusch- und Toilettenrollstühle, verstärkt18.50.03.3, 18.46.01.1mehr als 125 bis 160 kg
Adaptivfaltrollstuhl, Schwerlast18.50.03.4mehr als 160 kg
Elektrorollstühle, verstärkt18.50.04.3mehr als 140 bis 160 kg
Schwerlast-Elektrorollstuhl18.50.04.5mehr als 160 kg
Elektrorollstuhl mit Hubvorrichtung, verstärkt18.99.06.5mehr als 140 bis 170 kg
Schwerlast-Elektrorollstuhl mit Hubvorrichtung18.99.06.6mehr als 170 kg
Elektromobil, vierrädrig, verstärkt18.51.05.2mehr als 160 bis 200 kg

Elektrorollstuhl, Hub, Stehen, Zusatzantrieb

Ein Elektrorollstuhl kommt in Frage, wenn Kraft und Greiffunktion der Arme deutlich eingeschränkt sind und die Versicherte ihn sicher führen kann. Sie muss fahrgeeignet sein; Anhalt gibt die Anlage 4 der Fahrerlaubnis-Verordnung. Eine Fahrerlaubnis braucht es für einsitzige Krankenfahrstühle bis 15 km/h nicht.

ProduktartNummerwannProdukte
Elektrorollstuhl für den Innenraum18.46.05.0nur innen; vorher prüfen, ob einer für innen und außen sinnvoller ist7
Elektrorollstuhl innen und außen, indirekte Lenkung18.50.04.0Schwerpunkt innen, dazu Nahbereich und Alltagsgeschäfte122
Elektrorollstuhl, zerlegbar oder faltbar18.50.07.0leichter Rahmen aus Aluminium oder Carbon, zum Zerlegen oder Falten35
Elektrorollstuhl für den Außenbereich18.51.02.0vor allem draußen; Beleuchtung, Spritzschutz und Gurt gehören dazu25
Elektrorollstuhl mit Hubvorrichtung18.99.06.1Lichtschalter, Türklinken, Schränke und Regale selbst erreichen120
Elektrorollstuhl mit Stehvorrichtung18.99.03.2regelmäßig Verrichtungen im gestützten Stehen, ohne Gegenanzeige34
Elektrorollstühle für Kinder und Jugendliche18.50.05Handrollstuhl ist nicht möglich, Antrieb wird sachgerecht bedient21
Rollstuhl-Zug- und Schubgeräte18.99.04Antrieb vor oder hinter dem eigenen Rollstuhl40
Aufsteck- und Radnabenantriebe18.99.05Motor am vorhandenen manuellen Rollstuhl27
Motorischer, restkraftunterstützender Greifreifenantrieb18.99.08.1Armkraft eingeschränkt, Greifen erhalten; der Motor in der Radnabe verstärkt den Anschub10
Elektromobile18.51.05draußen, meist mit Lenksäule statt Joystick51

Für die meisten Elektrorollstühle, für Elektromobile sowie Zug- und Schubgeräte muss ein wetterfester und diebstahlsicherer Abstellplatz vorhanden sein. Wer eine Treppensteighilfe (18.65.01.1) bedient, muss eingewiesen sein und zeigen, dass er sie sicher bedienen kann.

Zubehör, Zuschläge, Reparatur und Wartung: 18.99.99

Was nicht zum Grundmodell gehört, läuft über die Abrechnungspositionen. Für Zubehör verlangt das Verzeichnis einen detaillierten Kostenvoranschlag mit Begründung, für Reparaturen eine Aufstellung von Ersatzteilen und Arbeitszeit, außer bei Arbeiten aus einer Reparaturliste.

NummernwofürBeispielePositionen
18.99.99.00xxRückenlehnefeste gepolsterte Lehne, Verstellung mechanisch oder elektrisch, Pflegesteuerung10
18.99.99.01xxSitzSitzauflage, fester Sitz, Arthrodesensitz, Toiletteneinrichtung7
18.99.99.02xxSeitenteilehöhenverstellbar, sitzverengend, sitzverbreiternd4
18.99.99.03xxFußstützenhochschwenkbar, Fußbrett, Winkelverstellung, Fersenhalter6
18.99.99.04xxRäder und BereifungVollgummi, Pannensicherung, Stützrollen, Sporträder für Kinder, Räder mit Federung oder Bremse12
18.99.99.05xxBremsenZentralfeststeller, Trommelbremse für Begleitpersonen, Bremshebelverlängerung5
18.99.99.06xx, .07xxAntrieb und SteuerungEinarmantrieb, doppelseitige Steuerung, Begleitersteuerung, Sondersteuerung5
18.99.99.08xx, .09xxSonstigesTisch, Greifreifen mit Überzug oder Griffen, Gurte, Schiebestange, Beleuchtung, Schlupfsack, Kraftknoten 095015
18.99.99.2xxxZuschlägeSpezialsitzhöhe 2001, Spezialsitzbreite 2002, Rahmenänderung 20993
18.99.99.3xxxReparaturenmanuell 3001, Elektrorollstuhl 3002, Zusatzantrieb 3003, sonstige 30994
18.99.99.4xxxWartungenmanuell 4001, Elektrorollstuhl 4002, Zusatzantrieb 40033

Gewartet werden muss nur, wo das Produkt es verlangt, um gefährliche Betriebszustände auszuschließen; das steht beim einzelnen Produkt. Regencape, Tasche, Schirmhalter, Kilometerzähler oder ein Stromanschluss fürs Radio sind Gebrauchsgegenstände und gehen auch am Rollstuhl nicht zu Lasten der Kasse.

Produktarten ohne Produkt

16 der 97 Produktarten haben kein eingetragenes Produkt. Fehlen der Nummer die letzten drei Stellen, steht nach der Technischen Anlage 3 an Stelle acht eine 9 und an Stelle neun und zehn eine 0, also die Endung 900.

Produktartabgerechnet als
Toilettenrollstühle: verstärkt, multifunktional, für Kinder, für Kinder multifunktional18.46.02.1900 bis 18.46.02.4900
Duschrollstühle mit Greifreifen, verstärkt18.46.03.2900
Dusch-Schieberollstühle, verstärkt18.46.03.3900
Duschrollstühle: multifunktional, für Kinder, für Kinder multifunktional18.46.03.4900 bis 18.46.03.6900
Elektrorollstühle für den Innenraum, verstärkt18.46.05.2900
Schieberollstühle mit Rückenlehnenverstellung, verstärkt18.50.01.4900
Schieberollstühle mit multifunktionaler Sitzeinheit, verstärkt18.50.01.5900
Adaptivstarrrahmenrollstühle, verstärkt18.50.03.7900
Zug- und Schubgeräte, dauerhaft montiert18.99.04.2900
Greifreifenrollstühle mit motorischer Hubvorrichtung18.99.06.3900
Fußkästen und -platten18.99.07.5900

Wiedereinsatz, Pauschale, Kennzeichen

70 der 97 Produktarten nennt das Verzeichnis für den leihweisen Einsatz geeignet. Ein Rollstuhl aus dem Wiedereinsatz gehört der Kasse; ist er wirtschaftlicher und gleich zweckmäßig, geht er der Neuversorgung vor. Vorher wird er angepasst, etwa in Sitzbreite, Sitztiefe und Rückenhöhe, oder mit Zubehör nachgerüstet. Viele Verträge zahlen statt des Kaufs eine Pauschale für einen Zeitraum, die Reparatur und Wartung oft schon enthält; was gilt, steht im Vertrag. In der Abrechnung nach § 302 zeigt es das Kennzeichen Hilfsmittel.

VorgangKennzeichenNummer
neuer Rollstuhl00 Neulieferungzehnstellige Produktnummer
Rollstuhl aus dem Bestand der Kasse02 WiedereinsatzProduktnummer des Geräts
Pauschale für einen Zeitraum08, danach 09laut Vertrag
Reparatur01 Reparatur18.99.99.3001 bis .3099
Zubehör am Rollstuhl im Einsatz12 Zubehör18.99.99.0xxx
Wartung14 Wartung18.99.99.4001 bis .4003
Abholung nach Ende der Versorgung18 Rückholunglaut Vertrag

In Ortavis zeigt der Wiedereinsatz-Bestand jedes Gerät im Eigentum der Kasse, ob verfügbar, im Einsatz oder in Aufbereitung, über alle Lager; mehr unter Software fürs Sanitätshaus.

Was die Kasse zahlt und was nicht

Ein Rollstuhl gleicht eine Behinderung mittelbar aus. Die Kasse zahlt ihn, wenn die Versicherte nicht ausreichend gehen kann, Gehhilfen nicht reichen und sie sonst Wohnung und Nahbereich nicht zumutbar erschließt, also nur unter Schmerzen, mit fremder Hilfe oder viel langsamer als ein Gesunder zu Fuß.

FallRegel im Hilfsmittelverzeichnis
Strecken über den Nahbereich hinausnur, wenn ein anderes Grundbedürfnis es verlangt; Freizeit zählt nicht
zweiter gleicher Rollstuhlgrundsätzlich nicht; für Kinder im Bedarfsfall ein zweiter für Schule oder Kindergarten
Faltrollstuhl und Duschrollstuhlim Einzelfall möglich, weil die Versorgungsziele verschieden sind
Reha-Wagen oder Buggyfür Kinder mit Behinderung; bis zum dritten Geburtstag mit Eigenanteil
Vorspannfahrrad mit Handkurbelfür Kinder ja; für Erwachsene nur, wenn es den Nahbereich erschließt; Eigenanteil in Höhe eines Fahrrads
Rollstuhl-Fahrrad-Kombinationgrundsätzlich nicht, auch bei Kindern nicht
SportrollstuhlEigenverantwortung, ein Zuschuss nach § 43 SGB V ist im Einzelfall zu prüfen; Sporträder zahlt die Kasse für den Schulsport
Treppensteighilfenicht allein wegen der Wohnung; etwa für eine nicht barrierefreie Arztpraxis, wenn ein Fahrdienst nicht wirtschaftlicher ist
Kraftknoten fürs Autofür den Schulweg oder eine Behandlung außerhalb des Nahbereichs, wenn der Transport nur im Rollstuhl geht
SchlupfsackZuschuss für den behinderungsbedingten Mehraufwand; bis zum dritten Geburtstag nur mit Sitzschale

Antrag, Präqualifizierung, Zuzahlung, Steuersatz

Die Kasse entscheidet binnen zwei Monaten oder teilt begründet mit, warum sie es nicht kann; sonst gilt die Leistung als genehmigt (§ 18 SGB IX). Abgeben dürfen Rollstühle nur Betriebe mit Präqualifizierung im Versorgungsbereich 18A, Dusch- und Toilettenrollstühle im Versorgungsbereich 18B. Versicherte ab 18 Jahren zahlen 10 % zu, 2026 mindestens 5 und höchstens 10 Euro, ab 2027 mindestens 7,50 und höchstens 15 Euro, bei einer Pauschale auf jede fällige Pauschale (Zuzahlung berechnen). Das gilt auch, wenn die Pflegekasse beteiligt ist: Bei häuslicher Pflege sind Dusch-, Toiletten-, Schiebe- und Greifreifenrollstühle, Buggys, Reha-Karren, Zuggeräte und Sitzelemente doppelfunktional, die Kassen teilen die Ausgaben pauschal, 92,3 % die Krankenkasse, 7,7 % die Pflegekasse. Rollstühle und andere Fahrzeuge für Menschen mit Behinderung tragen 7 % Umsatzsteuer; mehr unter Mehrwertsteuer.

Häufige Fragen

Welche Hilfsmittelnummer hat ein Rollstuhl?
Eine zehnstellige, die mit 18 beginnt. Ein Leichtgewichtrollstuhl steht unter 18.50.02.2, ein Adaptivfaltrollstuhl unter 18.50.03.0, ein Elektrorollstuhl für innen und außen unter 18.50.04.0; die letzten drei Stellen nennen das Modell.
Welche Nummer hat eine Rollstuhlreparatur?
18.99.99.3001 für manuelle Rollstühle, 18.99.99.3002 für Elektrorollstühle, 18.99.99.3003 für Zusatzantriebe, mit dem Kennzeichen 01.
Braucht man für einen Elektrorollstuhl einen Führerschein?
Nein, bis 15 km/h nicht. Die Versicherte muss ihn aber sicher führen können; das prüft die Versorgung vorher.
Gibt es einen zweiten Rollstuhl?
Einen zweiten gleichen in der Regel nur für Kinder, etwa für die Schule. Einen anderen für ein anderes Ziel, etwa einen Duschrollstuhl neben dem Faltrollstuhl, im Einzelfall.

Wie ein Rezept vom Scan über den Kostenvoranschlag bis zur Abrechnung läuft, zeigt die Demo ohne Anmeldung; der Rundgang erklärt die Stationen.

Rechtsgrundlagen und Quellen

  1. GKV-Spitzenverband: Hilfsmittelverzeichnis, Produktgruppe 18 „Kranken-/Behindertenfahrzeuge“, fortgeschrieben am 19.02.2024; Produktarten und Einzelprodukte Stand 28.09.2026.
  2. GKV-Spitzenverband: Kriterienkatalog zur Präqualifizierung vom 28.04.2025, gültig ab 01.06.2025.
  3. GKV-Spitzenverband: Technische Anlage 3 zum Datenaustausch nach § 302 SGB V, Version 22 vom 23.09.2026, Abschnitt 8.2.2: Positionsnummer in der Abrechnung; Anlage 3, 8.1.10: Kennzeichen Hilfsmittel.
  4. Bundessozialgericht, Urteil vom 20.11.2008, B 3 KR 6/08 R: Rollstuhlsicherung im Kraftfahrzeug.
  5. § 4 und Anlage 4 Fahrerlaubnis-Verordnung.
  6. § 12 Abs. 2 Nr. 1 UStG mit Anlage 2 Nr. 51.
  7. § 33 Abs. 1 und 8, § 43, § 61, § 126, § 127, § 302 SGB V; § 18 SGB IX.

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